Meine Meinung...

Denn ich nehme Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes (GG) beim Wort. Ich denke viel über das Leben und die Welt, in der wir leben nach, und möchte auch andere zum Nachdenken anregen.


17.4.2019 - Nach unten Treten, nach oben Buckeln -

 

Des Öfteren erlebe ich, wie die sogenannte arbeitende Bevölkerung über die sogenannten Arbeitslosen herzieht und diese Menschen mies beschimpft. Deswegen möchte ich auf folgendes hinweisen...

 

(Stand: 2017) Bundestagsabgeordnete erhalten 9542 Euro brutto im Monat vom Staat, also von uns Steuerzahlern. Dazu kommt eine steuerfreie Aufwandspauschale von monatlich 4318 Euro (z. B. für die Miete für die Zweit-Wohnung in Berlin oder die Miete für das Wahlkreisbüro). Einzeln nachweisen müssen sie die tatsächlichen Ausgaben nicht. Für maximal 12.000 Euro pro Jahr können die Bundestagsabgeordneten ihre Büro- und Geschäftsausstattung auf den neusten Stand bringen (z. B. mit Digitalkameras, Smartphones oder Kaffeevollautomaten. Nachweis erfolgt durch Belege). Viele der Gerätschaften können auch privat genutzt werden.

 

Nach nur einem Jahr im Bundestag bekommen Abgeordnete, wenn sie 67 sind, monatlich rund 238 Euro als Altersentschädigung. Nach einer Legislaturperiode sind es schon 954 Euro. Den höchsten Betrag gibt es nach 27 Jahren im Bundestag: aktuell 6441 Euro.

 

Zusätzlich können die Abgeordneten auch anderweitig Geld verdienen (z. B. als Anwalt, Landwirt oder als Unternehmensberater).

 

Jedes Jahr bekommen Bundestagsabgeordnete eine automatische Gehaltserhöhung, ohne uns zu fragen. Obwohl wir, die Steuerzahler, das Leben der Abgeordneten finanzieren müssen.

 

Fazit:

 

Abgeordnete bekommen vom Staat:
+ 9542 Euro brutto monatl.
+ 4318 Euro netto monatl.
+ max. 12.000 netto jährl.
= ca. € 14.860 /Monat; € 178.320 /Jahr

 

Sogenannte "Arbeitslose", also Menschen ohne Einkommen, also Einkommenslose, bekommen ca. € 400 monatlich vom Staat und dürfen max. 100 Euro dazuverdienen. Vorausgesetzt, das Tschoppzenta, mit seinen vermutlich sadistisch veranlagten Mitarbeitern, gewährt den Einkommenslosen diese staatliche Unterstützung, die eigentlich jedem Bürger zusteht - zumindest in einem Sozialstaat. Es ist erschreckend, dass gegenüber Einkommenslosen, die Hilfe beantragen, das Grundgesetz oft ignoriert wird. Insbesondere Art. 1, 11, 12 und 13 GG! Nur, weil jemand keinen Arbeitsplatz bekommen hat, und somit kein Geld für seine tägliche Arbeit bekommt, heißt das nicht, dass dieser Mensch faul ist und den ganzen Tag nichts tut. Man hat dann immerhin Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Zur Schule gehen ist viel anstrengender, sowohl körperlich als auch geistig, als ein bezahlter Beruf, man bekommt aber kein Geld dafür, obwohl man eine viel höhere Wochenstundenzahl hat als viele bezahlte Berufstätige. Studieren ist harte geistige Arbeit, man bekommt aber kein Geld dafür. Den Haushalt zu führen ist harte Arbeit, wird aber nicht vergütet. Kinder großzuziehen ist auch harte Arbeit, wird aber nicht vergütet. Außerdem sorgen Einkommenslose dafür, dass Angestellte mehr Geld verdienen können, indem sie deren Produkte und Dienstleistungen kaufen. Von ihren 400 Euro kaufen sie Lebensmittel und andere Dinge für den täglichen Bedarf. Der Staat bekommt durch die Mehrwertsteuer automatisch 7-19% wieder zurück! Wir leben in einem Sozialstaat, in dem jeder Mensch, ob er nun einen Arbeitsplatz bekommen hat oder nicht, ein Recht auf ein würdevolles Leben hat!

 

Trotzdem gibt es in Deutschland armselige Kreaturen, die jene Menschen, die vom Staat mit 400 Euro im Monat unterstützt werden, als "faule Schmarotzer, die dem Staat nur auf der Tasche liegen", beschimpfen. Meines Erachtens sind diese lästernden armseligen Kreaturen mit ihrem eigenen Leben unzufrieden, weil sie einen miesen, schlecht bezahlten Job haben, auf den sie eigentlich keinen Bock haben. Aber sie sind zu feige, sich zu wehren, da sie ihren beschissenen Arbeitsplatz nicht verlieren wollen. Denn dann würden sie ja zu denen gehören, über die sie ja ach so gerne herziehen. Sie sind frustriert. Deswegen treten sie nach unten, während sie nach oben in den Arsch kriechen.


April 2019 - Willkommen, 1984 -

 

Der Staat sammelt unsere Daten in einer zentralen biometrischen Datenbank, auf die alle Behörden zugreifen können. Unsere Passwörter können wir ändern, unsere Fingerabdrücke aber nicht. Unser Profilbild können wir austauschen, unser Gesicht aber nicht.

 

Und labert jetzt bloß nichts von "Ich hab nichts zu verbergen"! 

Ich hab auch nichts zu verbergen, aber das geht den Staat doch nichts an! Wenn's um mein Privatleben geht, verberge ich eine Menge Sachen; das ist nicht kriminell, und auch kein Sicherheitsrisiko, sondern mein Grundrecht in unserer Demokratie!


12.4.2019 - Fridays for Future -


Wenn Erwachsene - inklusive Politiker - sagen, dass Schüler lieber in ihrer Freizeit oder an Sonntagen gegen den Klimawandel protestieren sollen, dann ist das zynisch! Junge Menschen kämpfen für ihre Zukunft und Klimaschutz, weil die Erwachsenen unsere Umwelt über Jahrzehnte verseucht und zerstört haben! Was soll dieser Zynismus?! Zu streikenden Arbeitern, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, sagt man doch auch nicht "Ihr könnt gerne protestieren und für bessere Bedingungen kämpfen, aber bitte nach getaner Arbeit, in eurer Freizeit"! Wenn Schüler auf diese zynischen Vollidioten hören würden und nach der Schule in ihrer Freizeit, anstatt an Fridays for Future, auf die Straßen gehen würden, dann würde ihnen wohl kaum jemand Beachtung schenken - und der Protest würde nichts bringen. Schulpflicht... Wollt ihr uns verarschen?! Liebe Politiker, bevor ihr etwas von "Schulpflicht" labert, solltet ihr lieber dafür sorgen, dass ein angemessener Unterricht gewährleistet wird - und nicht mehr so viel Unterricht ausfällt! Denn dort, wo sowieso kein Unterricht stattfindet, kann man auch nichts schwänzen! Außerdem: Wenn der Klimawandel so weitergeht, dann braucht ihr euch um sogenannte Schulschwänzer keine Sorgen mehr zu machen; denn die Schüler werden dann schon bald 24/7 am Schwimmunterricht teilnehmen. Die fürsorglichen Eltern dürfen dann die wertvollen Früchte ihrer Lenden mit dem Schlauchboot zur Anstalt schiffen, anstatt mit dem SUV zu kutschieren.


1.4.2019 - (un)nötige Bekanntmachung: "Besser wie" gibt es nicht. Ihr müsst euch schon entscheiden: entweder "besser als" oder "genauso wie". "Besser wie" ist Schwachsinn und genauso bescheuert wie "besser als wie". Ein Beispiel für einen richtigen Satz: "Ich bin besser als ihr." Empfehlung: Lest mal ein gutes Buch! Danke.


26.3.2019 -  FckArt13! - KünstlerGegenArtikel13  -

 

 

Ich stimme der geplanten EU-Urheberrechtsrichtlinie NICHT zu; denn als freiberufliche Illustratorin stehe ich für eine Stärkung des Urheberrechts.

Meines Erachtens profitieren von der geplanten EU-Richtlinie jedoch eher die großen Verlage und Verwertungsgesellschaften als die eigentlichen Kreativen; die Situation von Urhebern wird sich verschlechtern. Viele Künstler gehören aus guten Gründen keiner Verwertungsgesellschaft an. Indirekt werden jetzt Kreative dazu gezwungen und genötigt, sich Verwertungsgesellschaften anzuschließen, denn diese wollen gierig daran mitverdienen, wenn Kreative Werke erschaffen. Durch die EU-Urheberrechtsrichtlinie wird die vom BGH als illegal bewertete Ausschüttung an Verlage legal. Geld, das Urhebern zusteht, wird über die Verwertungsgesellschaften fließen und von dort an Urheber und Verlage ausgeschüttet. Urheber, die keinen Vertrag mit einer VG abgeschlossen haben, erhalten nichts von diesem Geld. Im Zeitalter des freien Internets sind Kreative nicht auf eine/n VG/Verlag angewiesen; heutzutage können Kreative als Urheber ihre eigenen Werke so nutzen, wie sie es wollen, ohne Knebelverträge, unabhängig und selbstbestimmt - und das passt den großen Verlagen und Gesellschaften nicht. Deswegen ist diese Urheberrechtsreform nicht auf die Bedürfnisse der Kreativen zugeschnitten, sondern auf die Bedürfnisse der großen Verlage, Konzerne und VGs. Es geht in dieser Reform allein darum, die Großen zu stärken und die kleinen unabhängigen Künstler zu schwächen. Diese sogenannte EU-Urheberrechtsrichtlinie hilft den Urhebern nicht, sondern zerstört deren Existenz, da die unabhängigen Künstler ihre eigenen Werke nicht mehr veröffentlichen können. Urheber, die keiner VG angehören, werden ihre eigenen Werke nicht mehr so einfach hochladen können, da Filtersysteme sie wahrscheinlich vorsichtshalber blockieren. Damit Die Filtersoftware weiß, dass es sich um die Werke von XY handelt, die XY selber hochladen möchte, müsste man den großen US-Konzernen alle urheberrechtlich geschützten Werke geben, damit diese nur dann blockiert werden, wenn Unbefugte die Werke von XY hochladen wollen. Somit können Großkonzerne noch mehr Daten sammeln als sie es sowieso schon tun. Diese Reform verletzt Grundrechte, sie bedeutet Zensur, sie schränkt Satire und Parodien ein, sie bedroht das Recht auf Meinungsfreiheit, sie verletzt das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Meinungen anderer zu hören. Unsere sogenannte Demokratie wird mit Füßen getreten, wenn Politiker mit ausgestreckten Mittelfingern die Mehrheit des Volkes ignorieren und für diese "Urheber"rechtsrichtlinie stimmen. Millionen Unterschriften und Tausende Demonstranten werden ignoriert und diffamiert. Wir sind gegen diese Richtlinie, denn wir haben erkannt, was sie anrichten wird. Wir haben erkannt, dass sie nicht die Urheber stärkt, sondern nur die Großgierigen, die aus den hart arbeitenden Kreativen noch mehr Geld herauspressen wollen.
Diese Richtlinie stärkt die großen Verlage, denn sie ermächtigt die Verleger, die Urheber wieder abzuzocken. Nun sollen die Urheber wieder um bis zu 50% ihrer Einnahmen zugunsten der Verleger betrogen werden. Genau das haben der EuGH und BGH als illegal beurteilt. Das EuGH hat es untersagt, und jetzt wollen die großen Verlage diese Rechtssprechung umgehen.
Das neue Urheberrecht stärkt die großen Konzerne, denn diese Unternehmen werden die einzigen sein, die die Entwicklung von Uploadfiltern überhaupt finanzieren können. Die Uploadfilter schränken nicht nur die Meinungsfreiheit ein, sondern eröffnen Großkonzernen auch einen neuen Markt, weil sie teure Filtertechnik an kleinere Webseiten verkaufen können. Rechteinhaber können ihre eigenen Werke dann nicht mehr selbst online stellen, weil überall dieser Filter bestimmen wird, was man hochladen darf und was nicht. Den Großkonzernen wird es ermöglicht, noch mehr Daten zu sammeln, und die Nutzer noch mehr zu überwachen.
Diese Richtlinie stärkt die Verwertungsgesellschaften, denn sie werden ihre Ausschüttungen an Urheber verringern; es kommt zur Einnahmenminderung für Kreative. Urheber werden dazu genötigt, sich Verwertungsgesellschaften anzuschließen. Es werden überwiegend die wenigen Urheber profitieren, deren Verkäufe ohnehin schon verhältnismäßig groß sind. Unbekannte Künstler und diejenigen, die keiner VG angehören, gehen hierbei leer aus.  
Diese Richtlinie schwächt die Kreativen, denn sie ist nicht für Urheber, sondern gegen Urheber.
Vielleicht haben Einige, die JA zu dieser Richtlinie sagen, es gut gemeint. Aber gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Urheber werden geschwächt, aber das haben leider noch nicht alle durchschaut. Diejenigen, die es durchschaut haben, werden das Verhalten der Politiker nicht vergessen. Zum Glück gibt es eine PARTEI, die sehr gut ist. Bald sind EU-Wahlen.

NEIN! zur EU-Urheberrechtsrichtlinie; JA! zur Stärkung des Urheberrechts!

 


19.02.2019 EU-Parlament beschließt Speicherpflicht für Fingerabdrücke im Personalausweis?! - Ich glaub', euer Schrein ist leer! Meine Mittelfinger dürft ihr sehen! Fingerabdrücke... Wollt ihr sonst noch was? Vielleicht einen Faustabdruck im Gesicht oder eine Kot- und Urinprobe, vielleicht? Besteht bei euch Bedarf?


14.2.2019 - Neulich beim Metzger: "Darf's ein bisschen mehr sein?" - 

Das deutsche Parlament beschließt die Änderung des Transplan­tations­­gesetzes. Hirntote sollen automatisch zu Organ"spendern" werden. Diese Widerspruchslösung ist grundgesetzwidrig. Viele Politiker sind das beste Beispiel dafür, dass Hirntod eben nicht bedeutet, dass die Person wirklich tot ist. Ich bin kein Ersatzteillager! Ich will meine Organe nicht spenden! Von "Spende" kann sowieso keine Rede mehr sein, es ist eher eine gesetzliche Organ-Zwangsabgabe! Lebendig ausgeschlachtet zu werden ist meines Erachtens nicht so angenehm. Jeder wie er's mag. Ich bin jedenfalls kein Organspender! So ein Widerspruch kann ganz schnell  mal "aus Versehen" verschwinden. Deswegen widerspreche ich hier ganz offiziell. Damit das klar ist:

 

!! Ich WIDERSPRECHE der Entnahme meiner Organe !!

 

 

 

Ich bin KEIN Organspender!

 

Bei der Geburt ist das Erste, was man bekommt, eine Steuernummer. Später ist man dann Personal-, mit -Ausweis, Eigentum des Staates. Aber ich bin mein eigener Chef! Ich gehöre mir! Mein Körper gehört mir! Ich allein entscheide, was ich mit mir und meinen Organen mache! Diese Widerspruchslösung ist grundgesetzwidrig. Diese Widerspruchslösung könnt ihr euch spahn. Viele Politiker sind das beste Beispiel dafür, dass Hirntod eben nicht bedeutet, dass die Person wirklich tot ist. Ich bin kein Ersatzteillager! Ich will keine fremden Organe erhalten. Ich will meine Organe nicht spenden! Von "Spende" kann sowieso keine Rede mehr sein, es ist eher eine gesetzliche Organ-Zwangsabgabe. Ich will nicht ausgeschlachtet werden! Ich will nicht, dass sich Gierige an mir und meinem Körper bereichern! Lebendig ausgeschlachtet zu werden ist meines Erachtens nicht so angenehm. Jeder wie er's mag. Ich bin jedenfalls kein Organspender! Meine Organe gehören nur mir! Erst die Staatsfunk-Zwangsabgabe, und jetzt auch noch die Organ-Zwangsabgabe? Sagt mal, geht's noch?! Mit Verlaub, hat euch kürzlich jemand ins Gehirn geschissen? Nur von Hirntoten - nicht von Toten - können Organe transplantiert werden. Aber Hirntote leben noch. So ein Widerspruch kann ganz schnell  mal "aus Versehen" verschwinden. Deswegen widerspreche ich hier ganz offiziell. Damit das klar ist:

 

!! Ich WIDERSPRECHE der Entnahme meiner Organe !!